Forschung trägt zu Nachhaltigkeit bei
Forschungsprojekte an der FH Salzburg sollen immer auch dazu beitragen, zumindest einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung näher zu kommen. Nachhaltigkeitsorientierte Forschung wird im Rahmen der Strategie konsequent und dauerhaft gestärkt.

Themen wie Klimaschutz, die Nutzung regionaler Ressourcen, Kreislaufwirtschaft oder sicherer Energiesysteme haben sich in den drei Jahrzehnten seit der Gründung der FH Salzburg als Kompetenzschwerpunkte etabliert. Gerade im Forschungsbereich kann die FH Salzburg in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie deshalb schon auf viel Erreichtes aufbauen und Leuchttürme – wie die zwei kürzlich eröffneten Forschungs- und Transferzentren (FTZ) „Green Engineering“ und „Cyber Security“ – weitertreiben.
Sechs Schwerpunkte
Insgesamt hat die FH Salzburg in ihrer Forschungs- und Innovationsstrategie sechs Schwerpunkte definiert:
Applied Health Innovation (Gesundheitswissenschaften)
Future Service Industries (Business and Tourism)
Human-Centered Technologies & Design (Creative Technologies)
Industrial Informatics (Information Technologies and Digitalisation)
Social Innovation (Angewandte Sozialwissenschaften) sowie
Sustainable Materials and Technologies (Green Engineering and Circular Design).
In der Planung und Umsetzung ihrer FTI-Projekte bekennt sich die FH Salzburg zu den 17 Zielen (Sustainable Development Goals SDGs) für nachhaltige Entwicklung. Eine Übersicht über F&E-Projekte der FH Salzburg zum Thema Nachhaltigkeit (geclustert in SDGs) finden Sie im Forschungsportal der Hochschule. Der Überblick zeigt, dass Forschung für nachhaltige Zukunftslösungen vorhanden ist und an der FH gefördert wird.
Gemeinsam Neues schaffen
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie wird die interdisziplinäre Forschung gestärkt. Wie viel Potenzial in Zusammenarbeit liegt, zeigt beispielsweise das Forschungsprojekt NETTLE, bei dem die Departments Gesundheitswissenschaften und Design and Green Engineering gemeinsam daran forschen, innovative Anwendungen für die Inhaltsstoffe alpiner Pflanzen zu entwickeln.
Transfer von Wissen in die Praxis
In der Forschungsausbildung werden Nachhaltigkeitskompetenzen fest verankert, auch der Transfer von Ergebnissen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik wird – etwa durch Veranstaltungen wie Lange Nacht der Forschung, Girls Day, MINT Days oder Coding Club – im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie weiter intensiviert. Ziel sind zwei Pilotprojekte pro Jahr, die nachhaltige Lösungen unter realen Bedingungen im Rahmen von Kooperationen mit Wirtschaft, Gesellschaft oder Verwaltung erproben. Ein Musterbeispiel für diese starke Vernetzung ist das Projekt „Lebenswerter Alpenraum“. Es ging darum, für die Regionen Salzkammergut, Chiemgau und Salzburg Umgebung nach Möglichkeiten zu suchen, die Einheimischen und deren Bedürfnisse in die künftige Tourismusentwicklung einzubinden und damit ein neues Miteinander von Tourismus, Bevölkerung und Politik zu etablieren.
