
Nachhaltig Lehren und Lernen
Nachhaltige Entwicklung lehren und lernen
Die Fachhochschule Salzburg vermittelt jungen Menschen in ihrer Ausbildung Kompetenzen, damit sie eine nachhaltige Zukunft aktiv mitgestalten können. Das spiegelt sich im Handlungsfeld „Für Nachhaltige Entwicklung lehren und lernen“ wider.
Keine Armut, kein Hunger, bezahlbare und saubere Energie, Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung, nachhaltiger Konsum und Produktion, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Geschlechtergleichheit, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Wenn wir die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in ihrer ganzen Breite zur Maxime unseres globalen Handelns machen, dann brauchen wir dazu vielfältigste Kompetenzen. Genau dieses Wissen und diese Fertigkeiten will die FH Salzburg ihren Studierenden im Sinne ihrer Nachhaltigkeitsstrategie vermitteln. Die Absolvent*innen sollen befähigt werden, in ihrem jeweiligen Berufsfeld die Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit aktiv zu gestalten und weiterzutreiben. Deshalb integriert die FH Salzburg in all ihren Studiengängen nachhaltige Entwicklung in die Lerninhalte und baut so Schritt für Schritt Transformationskompetenzen auf. Ziel ist es, ein ganzheitliches Verständnis für globale Zusammenhänge zu fördern. Das passiert beispielsweise dadurch, dass in allen Studiengängen Kreativität, Innovationsfähigkeit, Change-Management und persönliche Reflexion Teil der Ausbildung sind. Jedes Curriculum soll künftig mindestens 5 ECTS-Punkte für nachhaltige Entwicklung in Pflichtveranstaltungen enthalten. Symposien wie „Change.Climate.Resilience“ oder „Ethik & Nachhaltigkeit“ sind Teil der Bachelor- bzw. Masterausbildung.
Nachhaltigkeit als Schwerpunkt bei allen Studienangeboten
Der neue Bachelor Green Engineering ist ein Musterbeispiel dafür, wie die FH Salzburg den Fokus auf Nachhaltigkeit bei ihrem Ausbildungsangebot legt. Green Engineering verbindet ingenieurwissenschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Kompetenzen und eröffnet den Absolvent*innen damit viele berufliche Möglichkeiten.
Im stark nachgefragten Bereich Soziale Arbeit konnte die FH Salzburg das Studienangebot mit Beginn des Wintersemesters verdoppeln und den neuen Schwerpunkt Digital Social Work als zusätzliches Kompetenzfeld verankern. Neben der berufsbegleitenden Ausbildung wurden auch Vollzeitstudienplätze geschaffen. Die FH Salzburg hat im Oktober die Planetary Health Charta unterzeichnet und sich damit zur Förderung der Klimakompetenz in der Gesundheitsausbildung bekannt. Die Studierenden lernen im Rahmen ihrer Ausbildung deshalb verstärkt, welche Folgen der Klimawandel auf die Gesundheit hat und wie man gegensteuern kann.
Abschlussarbeiten, die sich mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen, werden gezielt gefördert. Pro Jahr soll es zumindest 20 dieser Arbeiten geben, die auch präsentiert werden. Das Nachhaltigkeitsstipendium der AK gibt es für Abschlussarbeiten, die einen Beitrag für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen leisten.
Vernetzung stärkt
Die regionale und internationale Vernetzung mit Nachhaltigkeitsinitiativen bringt in der Lehre viele Vorteile. Hochkarätige Expert*innen – wie etwa Referent*innen des Club of Rome – können durch die Zusammenarbeit im UniNEtZ für Vorträge oder Workshops an die FH Salzburg geholt werden. Alleine wäre dieses Zusatzangebot in der Lehre kaum möglich.
Mobilität mitdenken
Ein weiterer Punkt der Nachhaltigkeitsstrategie im Handlungsfeld Lehre ist, dass immer auch der Ressourcenverbrauch beachtet wird. So sollen Lücken in den Stundenplänen beseitigt werden, damit Studierende nicht mehrmals am Tag zur Hochschule fahren müssen. Auch digitale Systeme und Blended Learning senken den Mobilitätsbedarf – ebenso wie den Papierverbrauch.