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Ideen, die bewegen

Willkommenskultur unter der Lupe:

Das Wissensforum Salzburg

Wie funktioniert das Gesundheitssystem? In welche Schule müssen meine Kinder? Welche Behörden helfen mir bei der Einbürgerung? Neu zugezogene Personen stehen vor vielen Herausforderungen. Oft fehlt ein niederschwelliger Zugang zu wichtigen Informationen. Das wollten Selina Oberortner und Enikő Rácz Szabó mit ihrem im Studium Soziale Innovation entstandenen Projekt „Wissensforum: Ankommen und Mitmachen“ ändern.

„Das 'Wissensforum: Ankommen und Mitmachen' ist eine Initiative zur Unterstützung von neu zugezogenen Menschen in der Stadt Salzburg. Ziel des Projekts ist es, den Start in der neuen Umgebung zu erleichtern und Orientierung in zentralen Lebensbereichen zu bieten, insbesondere bei der Kinderbetreuung, dem Schulsystem und dem Arbeitsmarkt“, erklärt Enikő Rácz Szabó die Idee.

Entwickelt wurde das Projekt von Selina Oberortner und Enikő Rácz Szabó im Rahmen des Masterstudiums Soziale Innovation an der FH Salzburg. In Zusammenarbeit mit der Koordination der Bewohner*innenservice-Stellen (BWS) und einer Vielzahl regionaler Partner*innen verbindet das Wissensforum Praxiswissen, Vernetzung und niederschwellige Unterstützung.

Die erste Veranstaltung der Studentinnen im Sommer 2025 war ein voller Erfolg: Rund 200 Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren, auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Ein besonderes Element des Projekts ist die Willkommenswand, eine interaktive Installation, die in Kooperation mit GEMINI unter der Leitung von Florian Reininger entstand.

„Die Willkommenswand lädt Besucher*innen dazu ein, Erfahrungen, Wünsche und Gedanken zum Ankommen in Salzburg sichtbar zu machen und miteinander zu teilen“, erzählt Selina Oberortner. Die Wand wird ab dem kommenden Jahr in verschiedenen städtischen Kontexten eingesetzt und soll zur Stärkung einer offenen Willkommenskultur beitragen.

Politiker*innen der Stadt Salzburg, die das Wissensforum besuchten, waren ebenfalls begeistert von der Idee und bekundeten großes Interesse an der Fortführung des Projekts. Die ersten Schritte, unter anderem verschiedene Einsatzorte für die Willkommenswand, sind bereits in Planung.

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