Forschungsprojekt: H₂DemoLab

Wasserstoff-Power am Campus Kuchl

Im neuen H₂DemoLab am Campus Kuchl wird Wasserstoff live erlebbar – von der Elektrolyse bis zur mobilen Tankstelle. Forschung, Praxis und Zukunftstechnologie vereint an einem Ort.

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Georg Brunauer, Forscher und Leiter des H₂DemoLab, Alexander Petutschnigg, Departmentleiter Design and Green Engineering, und Thomas Schnabel, Head of Research am Department bei der Eröffnung des H₂DemoLabs am Campus Kuchl.

Was im Frühjahr 2024 am Campus Kuchl der FH Salzburg als demonstratives Elektrolyselabor begann, wurde im November erstmals als vollständige Wasserstoff-Wertschöpfungskette in Betrieb genommen, inklusive Elektrolyseur, Tankstelle, H₂-Fahrzeugen und Baumaschinen. Eine mobile Tankstelle und ein H₂-Radlader demonstrierten den Einsatz grüner Technik in Aktion.

„Wasserstoff ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende und eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Salzburg. Wir können die hochgesteckten Klimaziele ohne die neu adaptierte Wasserstoff-Infrastruktur nicht erreichen“, ist Georg Brunauer, Lehrender am Studiengang Smart Buildings in Smart Cities und Experte für nachhaltige Energiesysteme, überzeugt. Das neue Reallabor bietet Studierenden die Möglichkeit, direkt an einer Wasserstoffanlage zu arbeiten, Sicherheitskonzepte kennenzulernen und die Effizienz von Wasserstoffsystemen zu analysieren. „Wir wollen nicht nur Theorie vermitteln, sondern praxisnahe Kompetenzen für die Industrie von morgen“, so Brunauer.

Das H₂DemoLab ist Teil einer größeren Initiative: Die FH Salzburg treibt mit der H₂-Initiative Salzburg–Bayern ein grenzüberschreitendes Ökosystem voran – gefördert durch EU-INTERREG, das Engagement von Land Salzburg und Innovation Salzburg, Energie Südbayern und den Partnern Salzburg AG, SAG und AustroCell Hallein.

Georg Brunauer
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„Die Zusammenarbeit mit Unternehmen eröffnet unseren Studierenden spannende Perspektiven – von Praktika bis zu Forschungsprojekten“, erklärt Georg Brunauer weiter. „So schaffen wir Klima-schutz, Forschung und Job-Perspektiven.“

Mehrwert für Studierende:

  • Hands-on Erfahrung: Bedienung und Analyse von PEM-Elektrolyseuren

  • Forschung hautnah: Entwicklung von Simulationsmodellen für Wasserstoffsysteme

  • Netzwerk: Kooperationen mit Industriepartnern und internationale Projekte