Was Frieden möglich macht


Frieden – ein großes Wort in den heutigen Zeiten. Ein Konzept, das längst auch in Europa nicht mehr als selbstverständlich angesehen werden kann. Mariia Novokhatnia und Victoria Rzihacek haben sich im Rahmen ihres Masterstudiums Soziale Innovation mit dem Friedensbüro Salzburg zusammengetan: Sie haben einem bereits seit 2007 bestehenden Projekt neues Leben eingehaucht. 

Das Friedensbüro Salzburg stellt auf seiner Online-Plattform „whywar.at“ seit 2007 umfassende Informationen zum Thema Krieg und Frieden zur Verfügung – für Schüler*innen, Lehrer*innen und Interessierte. In Zeiten, in denen weltweit wieder vermehrt Kriege aufflammen – und damit auch viele Fragen bei Kindern und Jugendlichen –, war es Zeit, das Angebot des Friedensbüros zu evaluieren und wieder in die Öffentlichkeit zu rücken. Mariia Novokhatnia und Victoria Rzihacek, die im zweiten Semester Master Soziale Innovation studieren, haben sich gemeinsam mit dem Team des Friedensbüros angeschaut, wo Optimierungsbedarf liegt: Sie haben nach Möglichkeiten gesucht, die Zielgruppen zu erreichen und wie die Informationen noch zugänglicher gemacht werden können. Dazu gehörte die Aktualisierung der Blog-Beiträge und die Neu-Konzeption von Inhalten, auch in Einfacher Sprache.

In einem weiteren Schritt haben sie sich angeschaut, wie sich junge Menschen an Friedensprojekten beteiligen können. Dazu führten die Studentinnen Interviews mit Friedensaktivistinnen, aber auch Menschen, die in die demokratischen Strukturen eines Landes eingebunden sind, um Frieden auf allen Ebenen zu erhalten oder zu erreichen. In den nächsten Monaten werden die Interviews auf den Social-Media-Kanälen des Friedensbüros publiziert werden. 

Im Masterstudiengang Soziale Innovation dreht sich alles um den Innovationsgedanken im Sozialbereich. Die Studierenden lernen unterschiedliche Methoden der Sozialen Innovation anzuwenden, um Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. Die Verbindung zwischen Hochschule und Gesellschaft sowie der Nachhaltigkeitsgedanke – als Leitfaden dienen die Sustainable Development Goals der UN – stehen im Zentrum der Praxisprojekte.